Smart Office – der nächste Schritt in Richtung New Work

Obwohl Smarthomes zumindest in Bezug auf die private Ausstattung längst Realität sind, liegen Smart Buildings weit zurück. Eine Studie zeigt, dass technikaffine Kunden im Jahr 2018 rund 659 Millionen sogenannte Smart-Home-Geräte gekauft haben. Die manuelle Steuerung wird zwar von den privaten Anwendern bevorzugt, jedoch ist das Wachstum der Endgeräte enorm.

Wenn wir über das smarte Büro sprechen, sprechen wir vor allem auch über Sensoren. Wir als Arbeitsweltenerfinder und -Ausstatter stellen uns laufend die Frage, wie wir die Sicherheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter gewährleisten können. Wir entwickeln täglich smarte Nutzungskonzepte, die flexibles Arbeiten, ein sicheres und gesundes Miteinander, aber auch eine effiziente Flächennutzung ermöglichen. Dazu gibt es aktuell Sensoren für viele Anwendungsfälle wie z. B. zur Ressourcenverwaltung von Räumen oder Arbeitsplätzen. Hier erkennt der Infrarotsensor mithilfe eines Algorithmus, ob der Arbeitsplatz oder Raum aktuell belegt ist. Damit kann man aber nicht nur Räume oder Plätze besser ausnutzen, sondern sogar deren Reinigungsintervall automatisch anpassen. Es gibt Sensoren, welche den CO2-Gehalt in der Luft messen und die Belüftung kontinuierlich überwachen und steuern. In Kombination mit KI (Künstlicher Intelligenz) und dem IoT (Internet of things) sind für die Zukunft noch unendliche viele weitere Anwendungen in der Entwicklung. Schätzungsweise werden im IoT in den kommenden Jahren voraussichtlich 20 Milliarden Geräte miteinander kommunizieren.


Alexa und Co. im Büro?

Des Weiteren stellt sich die Frage, ob Alexa & Co. auch in einem Büro funktionieren und wie sich unser Geschäftsleben durch den Einsatz intelligenter Sprachtechnologien verändert. Natürlich gibt es bereits Funktionen wie das Diktieren von Texten und E-Mails oder das Führen von Telefonaten mittels Freisprechfunktion. Aber auch die Regulation der Arbeitsplatzbeleuchtung und -temperatur können durch Sprachassistenten gesteuert werden. Des Weiteren können Termine per Sprachsteuerung erstellt werden, sowie die Sprachsteuerung von SAP-Services und das Vorlesen von Mails und Artikeln.

Das alles ist aber auch mit Einschränkungen verbunden. Sei es durch eine fehlende oder schlechte Akustik zu unseren Kollegen, Rückkopplungen durch die Vielzahl an Geräten oder durch Missbrauch des Datenschutzes.

Diskutieren Sie mit uns, sollten unsere Büros „smarter“ werden?

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