Podiumsdiskussion: Gesellschaftliche Veränderungen der Arbeitskultur im Zeichen der Digitalisierung

Podiumsdiskussion: Gesellschaftliche Veränderungen der Arbeitskultur im Zeichen der Digitalisierung

Der Begriff „Work-Life-Blending“ entstammt der aktuellen Diskussion, bei der es darum geht, die beiden ohnehin schon eng miteinander verknüpften Lebenswelten Arbeit und Privatleben in Einklang zu bringen und je nach Bedarf einen Bereich in den anderen und umgekehrt zu integrieren.

Im Osnabrücker Rathaus fand dazu am 16.06. eine Podiumsdiskussion statt, an der neben Landrätin Anna Kebschull, Prof. Dr. Mustapha Sayed (Barmer), Prof. Dr. Marco Barenkamp (LMIS AG), auch unsere BPA Konzept Mitarbeiterin Aline Götz teilnahm. Sandra Schürmann von der WIGOS Wirtschaftsförderungsgesellschaft Osnabrücker Land mbH fragte Aline Götz: „Welche Veränderungen in der Arbeitswelt erwarten Sie hinsichtlich des angesprochenen gesellschaftlichen Wandels und wie müssten sich Unternehmen strategisch aufstellen, um sich auf die verändernden Ansprüche der Arbeitnehmer*innen einzustellen?“

„Wir von BPA Büroeinrichtungen stehen am Ende des Prozesses mit der Büroausstattung. Quasi die Letzten, die die neue Arbeitswelt umsetzen bevor die Mitarbeitenden einziehen. Mit unserer neuen Sparte Bürokonzept werden wir mittlerweile aber auch ganz am Anfang, wenn es um Veränderung im Unternehmen geht, mit einbezogen. Viele Unternehmen kommen auf uns zu und wünschen sich Beratung und Hilfe bei anstehenden Veränderungen, weil Sie während der Corona Pandemie gemerkt haben, dass Mitarbeitende auch von zuhause gut arbeiten können. Die aktuell vorhanden leeren Flächen sollen dann auf Wunsch des Kunden von uns umgestaltet werden. Um ein passendes Konzept zu entwickeln gehen wir in die Unternehmen und schauen uns die Firmenkultur an, denn nicht jeder Kunde hat die gleichen Voraussetzungen, sei es in den digitalen Infrastrukturen oder in der Branchendiversität. Wir geben Hinweise wie Unternehmenskulturen verändert werden können, damit Unternehmen strategisch in der Zukunft gut im „War of Talents“ aufgestellt sind.

Der momentane Trend geht dazu, weniger klassische Arbeitsplätze anzubieten und mehr soziale Inseln zu schaffen. Das heißt, die Mitarbeitenden sollen und möchten in die Büros zurückkommen, weil der soziale Austausch bei der hybriden Arbeit im Homeoffice viel zu kurz kam. Das heißt, wenn Mitarbeitende zurückkehren, möchten sie Orte auffinden, an dem der soziale Austausch stattfinden kann und man sich dabei wohlfühlt. Klassische Arbeitsplätze werden ergänzt durch Projekträume, soziale Austausch-Inseln und Kantinen. Letztere werden größer und öffentlicher gestaltet – nutzbar für Unternehmensveranstaltung. Es werden aber auch fokussierte Arbeitsplätze, mit Möglichkeit der Isolation bereit gestellt, damit die Vorteile des Home-Office, auch im Büro, genutzt werden können. Das tätigkeitsbasierte Arbeiten ist dabei ein gutes Konzept, um attraktiv und gut gewappnet für die Zukunft zu sein.  

Des Weiteren finden viele Veränderungen im Unternehmen statt und oftmals wird den Mitarbeitenden viel abverlangt. Sei es in der Digitalisierung oder in der Arbeitslast, gerade nach Corona. Deswegen legen wir viel Wert darauf, als „Anwalt der Mitarbeitenden“, das ganze Unternehmen mitzunehmen. Das bedeutet Befragung aller Beteiligten sowie Workshops und Interviews. Das führt dazu, dass bei der Gestaltung der neuen Arbeitswelt alle mitgenommen werden, die Akzeptanz der Veränderung steigt und die neue Kultur entsprechend auch gelebt wird.“

Ausgerichtet wurde das hybride Event mit rund 60 Teilnehmern vom GewiNet e.V. Kompetenzzentrum Gesundheitswirtschaft e.V. 

Die Zukunft der Arbeit in einem Event

Die Zukunft der Arbeit in einem Event

Am Montag war ich zu Gast in der Hamburger Elbphilharmonie, auf der NEW WORK Experience, dem größten Event zur Zukunft der Arbeit. Mit mir waren ungefähr 2000 weitere Teilnehmer vor Ort.


Die Fokus-Themen Celebrating Work, Pioneering Culture sowie die Unternehmenskultur in Zeiten von New Work wurden von den Speakern, aus den verschiedensten Bereichen, beleuchtet und diskutiert. Darunter u. a. der Philosoph Richard David Precht, die Anthropologin Jitske Kramer, der Unternehmer Wolfgang Grupp, der Aktivist Fabian Grischkat, der Bestsellerautor John Strelecky, der Zukunftsforscher Ben Hammersley, Managementprofessor Prof. Dr. Ralf Lanwehr und die Glücksforscherin Maike von den Boom.


Die vielen verschiedenen Bereiche, aus welchen die Speaker kamen, lies großes Erwarten. Teilweise wurden diese mehr als erfüllt, aber teilweise wurde einfach vieles schon gesagt. Oder wie es Dr. Ralf Lanwehr in seiner Keynote „New Work auf dem Prüfstand: Was funktioniert? Und was nicht?“ provokant nannte, „viel bla bla, wenig Fakten“.
Beeindruckt hat mich Richard David Precht mit der Aussage, dass es schlimmer sein kann, keine sinnstiftende Arbeit zu machen, als keine Arbeit zu haben. Wo doch alle Welt genau das gerade propagiert. Die Arbeit zu tun, welche man wirklich, wirklich will. Vor allem, wenn wir von New Work sprechen. Tatsächlich kann einem genau dieser Anspruch an eine „erfüllende, sinnvolle“ Tätigkeit schon wirklich an Grenzen bringen.
Jitske Kramer hat einen tiefen Blick auf die kulturelle Herkunft geworfen und wie wichtig es ist, bei sich selbst mit Veränderung zu beginnen. Nur so kann Transformation gelingen. Sie ging dafür innerhalb von Tagen durch 7 Voodoo Zeremonien.
Auch Zukunftsforscher Ben Hammersley sprach davon, Transformation bei sich selbst zu beginnen. Er gab allen die Aufgabe, einen ganzen Tag sämtliche körperliche Aktionen nach deren Grund zu hinterfragen und diese evtl. auch anders lösen zu können.
Spannend und polarisierend waren die Ansichten des Unternehmers Wolfgang Grupp (Trigema). Er vertrat die Meinung, dass in seinem Unternehmen New Work bereits seit den 80er Jahren gelebt wird. Allerdings, ohne „dieses Homeoffice“. Er brauche seine Leute vor Ort, um Entscheidungen zu treffen. Er war wohl die meist zitierte, aber auch belächelte Person des gestrigen Tages. Mich haben seine Aussagen vor allem nachdenklich gemacht. Der Erfolg gibt ihm teilweise recht.
Nun will ich aber nochmals auf Dr. Ralf Lanwehr zurückkommen. Er coacht unter anderem Cheftrainer aus der Bundesliga und hat uns mit seiner Keynote beeindruckt. Er sprach über Charisma und dass dieses laut neuesten Erkenntnissen erlernbar ist. Dies hat er auch mit Fakten hinterlegt. Wie könnte er auch anders.


Ich habe noch so viel mehr Persönlichkeiten gelauscht und mir deren Sicht auf die Themen, welche uns gerade bei BPA Bürokonzept beschäftigen, angehört.
Am Ende ist etwas Nachdenklichkeit meinerseits geblieben. Aber genau das hatte ich mir erhofft. Ich werde jetzt mal mit der Transformation bei mir selbst beginnen.

Unser ökologischer Standard

BPA verspricht verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen

Wir zeigen auf, dass unser Engagement für ökologische Standards weitaus mehr beinhaltet als von uns erwartet wird. Unser stetiges Ziel ist das umweltbewusste Optimieren aller Firmenprozesse.

Als wir unseren Standort in Melle im Jahr 2014 modernisiert haben, war uns besonders wichtig, dass unsere Energie aus natürlichen Ressourcen gewonnen wird. Dabei konnten wir durch unser energetisch effizientes Gebäude eine Erdwärmeheizung installieren. Eine Erdwärmeheizung gewinnt aus dem Erdreich Wärme und gibt diese ins Hausinnere ab und arbeitet somit ohne wirklichen Verbrauch von fossilen Brennstoffen. Auf den Dächern unserer Gebäude, ob Neu- oder Altbau befinden sich Photovoltaik-Anlagen, die unsere Firma nahezu komplett mit Energie versorgt. Unsere optimierte Standortbewirtschaftung ist damit aber nicht abgeschlossen. Durch papierloses Arbeiten und dem hohen Digitalisierungsgrad können wir auf viel Abfall verzichten. Sollte dieser jedoch trotzdem verarbeitet werden müssen, haben wir ein professionelles Abfallmanagement in unserem Unternehmen installiert.

Ein gutes Gefühl möchten wir unseren Kunden auch bei dem Thema Auslieferung und Fahrzeugen geben. Unsere Touren werden ressourcenschonend koordiniert. Wir können aufgrund von neuster Motorentechniken unserer LKWs behaupten, den bestmöglichen Verbraucherstandard zu garantieren. Unsere Außendienstmitarbeiter sind mit Elektro- und Hybridfahrzeugen unterwegs, die mit selbst produziertem Strom über 6 Säulen (zukünftig 10) bei uns geladen werden. Aber auch bei der Auswahl unserer Lieferanten achten wir auf ökologisch zertifizierte Unternehmen. Dabei sind uns vor allem recyclefähige Produkte, im besten Falle nach dem Cradle-to-Cradle Prinzip, sehr wichtig. Bei den Auslieferungen achten wir auf möglichst kurze Lieferwege, die wir mithilfe unserer Lager in Melle, Wallenhorst oder Paderborn gewährleisten. Durch verpackungsfreie Produkte, die aus kaum energieintensiven Materialien hergestellt worden sind und in Verbindung mit unserem professionellen Liefermanagement, können wir eine optimale Warendistribution garantieren.

BPA verspricht den bestmöglichen Standard beim Thema Nachhaltigkeit zu garantieren und wird auch in Zukunft alles investieren, diesen zu halten.

Wie stelle ich meinen Bürostuhl richtig ein?

Wie stelle ich meinen Bürostuhl richtig ein?

 

Gesundes Sitzen ist Einstellungssache

Grundlage für eine perfekte Anpassung ist die richtige Einstellung Ihres Stuhls auf Ihre Körpergröße und Körperproportionen. Nur wenn Ihr Stuhl auch perfekt eingestellt ist, funktioniert die Mechanik einwandfrei.

Gestartet wird von unten nach oben, erst danach wird sich um die Bewegungsmechanik des Stuhls gekümmert. Schnappen Sie sich einen Kaffee und folgen Sie unserer simplen Anleitung zur Einstellung ihres Bürostuhls.

Zu Beginn

Nehmen Sie die aufrechte, mittlere Sitzposition ein. Sie dürfen sich weder nach vorne, noch nach hinten neigen. Fersen mit den Knien parallel stellen.

Ein guter Tipp: Wenden Sie sich von ihrem Schreibtisch ab, sodass volle Konzentration auf ihrem Körper liegt.

1. Die Sitzhöhe des Bürostuhls

Die Sitzhöhe des Stuhls wird durch den Unterschenkel bestimmt. Der Stuhl ist richtig eingestellt, wenn Ihre Oberschenkel eine Linie bilden, die zu Ihren Knien hinabfällt, d. h. Ihre Knie sind tiefer als Ihre Hüften. Stellen Sie sich vor, eine Murmel liegt auf ihrem Oberschenkel und rollt Richtung Knie. Die Höhe des Oberschenkelabfalls hängt von Ihrem eigenen Komfort ab. Wichtig ist nur, dass Ihre Füße jederzeit guten Bodenkontakt haben und Ihr Rücken auf der Rückenlehne aufliegt.

Ein guter Tipp: Versuchen Sie, sich bei unterschiedlich eingestellten Sitzhöhen aufzurichten. Welche Einstellung benötigt den geringsten Krafteinsatz?

Bürostühle sind meistens zu niedrig konfiguriert. Verspannungen und Belastungen im unteren Rückenbereich sind lästige Folgen. Wenn Stühle zu hoch eingestellt sind, folgen Muskelanspannungen in den Beinen sowie Instabilität im Bewegungsapparat. 

2. Die Sitzneigeverstellung:

Alle unsere Bürostuhl verfügt außerdem über eine Sitzneigeverstellung. Durch die Funktion neigt sich der Sitz leicht nach vorne, dadurch kippt Ihr Becken leicht nach vorne, was die Aufrichtung der Wirbelsäule fördert.

Ihre körperlichen Gegebenheiten, das heißt sowohl die Maße Ihrer Körperabschnitte als auch individuelle Beschwerden, aber auch die Glätte des Bezugsmaterials, Ihre Sitzposition und die Funktionsweise der Mechanik, können durch die Sitzneigungsverstellung unterstützt werden. Allerdings müssen Sitz- und Tischhöhe auf die neue Höhe angepasst werden.

3. Die Sitztiefe des Bürostuhls

Die Sitztiefe wird durch die Länge des Oberschenkels bestimmt. Richtig eingestellt ist sie dann, wenn das Becken zur Rückenlehne einen engen Kontakt hat und zwischen Wade und Vorderkante des Stuhls ein Abstand von drei bis vier Fingern besteht.

Bei gutem Kontakt mit der Rückenlehne darf die Stuhlkante keinen Druck auf die Wade oder die Kniekehle ausüben. Sollte jedoch ein Druck herrschen, sind Sitztiefe und Sitzfläche zu groß eingestellt. Dadurch rutschen Sie auf dem Bürostuhl unwillkürlich nach vorne. Bei zu geringer Sitztiefe und Sitzfläche befinden sich mehr als 4 Finger zwischen Sitzvorderkante und Unterschenkel. Damit hat der Stuhl keine ausreichend große Sitzauflagefläche, das bedeutet weder die Stützfunktion noch die Bewegungsfunktion des Stuhls funktionieren richtig.

Ein qualitativ hochwertiger Bürostuhl ist mit einer Verstellung der Sitztiefe ausgestattet. Ist eine korrekte Einstellung Ihrer Sitztiefe nicht möglich, dann ist dieser Stuhl für Sie nicht geeignet.

4. Die Armlehnen

Früher ließen sich die Armlehnen nur in der Höhe verstellen – sofern es welche gab. Bei den meisten modernen Bürostühlen sind die Armlehnen mehrfach verstellbar, was aus ergonomischer Sicht einen großen Fortschritt bedeutet. Aber auch hier hängt der tatsächliche Nutzen vom richtigen Setup ab. Armlehnen sind sinnvoll, weil sie das Armgewicht vom Schultergürtel (Schulter-, Nacken- und Halsmuskulatur) nehmen.

Armlehnentest

Die Länge Ihres Oberarms bestimmt die Höhe der Armlehne. Wenn Ihre Schultern gerade sind, Ihre Schulter- und Nackenmuskeln entspannt sind und Ihre Unterarme auf den Armlehnen ruhen, werden Sie feststellen, dass ihre Haltung korrekt ist. Der Winkel zwischen Oberarm und Unterarm kann 90° oder etwas größer sein. Wählen Sie die Einstellung, die Ihre Schulter- und Nackenmuskulatur in den entspanntesten Zustand versetzt. Ein zu hohes Einstellen der Armlehnen führt dazu, dass ihre Schulter in Richtung Ihrer Ohren geschoben werden.  Zu niedrig eingestellte Armlehnen lassen die Schultern hängen und belastet somit ihren Schultergürtel unnötig.

Armlehnenbreite

Die Breite der Armlehnen richtet sich nach der Breite der Schultern. Ihre Haltung ist dann korrekt, wenn sich beide Arme in natürlicher Haltung befinden, während Sie auf der Armlehne auffliegen und diese sich leicht nach vorne und hinten bewegen lassen.

Ein guter Tipp: Während der Einstellung immer geradeaus schauen, ein Verdrehen des Kopfes kann zu unterschiedlichen Muskelanspannung führen und somit das Ergebnis verfälschen.

Armlehnen, die überdurchschnittlich lang oder breit sind, sind nicht zu empfehlen, da es verhindern kann, dass Sie bestmöglich an den Schreibtisch heranrollen können.

5. Ausrichtung der Rückenlehne 

Die Krümmung der Wirbelsäule nach vorne bezeichnen Ärzte als Lordose.  Eine korrekt eingestellte Lordosenstütze fördert das gesunde Sitzen. Die Höhe der Stütze sollten im Bereich der Beckenkammer sein, also auf Höhe der Gürtellinie, denn nur dort bietet der Körper eine große Fläche, um Sie optimal beim Zurücklehnen zu unterstützen.

Achtung: oftmals werden die Rückenlehnen der Stühle werksseitig zu hoch eingestellt, damit sich diese bequemer anfühlen. Eine Rücklehne sollte auch bequem sein, aber auch unterstützen. Die Bequemlichkeit stellt sich meistens erst Tage, nach der Anpassung, ein.  Probieren Sie es ein paar Tage aus, notfalls können Sie immer noch zu einer höheren Einstellung zurückkehren.

Ein guter Tipp: Viele Modelle bieten nur eine Rückenlehnen-Verstellung an, einige wenige haben jedoch auch getrennte Höhenverstellung der Lordosenstütze. 

6. Nackenstütze oder Kopfstütze 

Eine exakt angepasste Kopf- und Nackenstütze sorgt nicht nur für die Entlastung von der Halswirbelsäule, sondern für den gesamten Rücken.

Dabei gibt es zwei Einstellungen, um ein Wohlgefühl zu erzeugen. Sie können diese als Kopfstütze direkt am Hinterkopf einstellen oder als Nackenstütze zwischen Hinterkopf und oberer Halswirbelsäule.

Eine wichtige Position können Sie gar nicht verfehlen. Die Tiefeneinstellung kann nämlich nur eine richtige Position annehmen. Dies bedeutet, der Kopf darf weder nach hinten fallen noch nach vorne geschoben werden. Auf ihr Körpergefühl können Sie hier entspannt vertrauen.

7. Die Bürostuhlmechanik 

Zum Schluss wird erst die Mechanik, also der bewegliche Teil des Stuhls eingestellt.

Gesünder ist es, eine bewegliche Mechanik einzustellen, als nur statisch zu sitzen. Durch An- und Entspannung der Muskeln, durch Aus- und Einatmen sowie Ent- und Belasten helfen Sie ihrem Körper dabei mobil zu bleiben. Bewegungsimpulse sind wichtig.

Dabei sollten Sie auf zwei Maße achten: Größe und Gewicht.

Schalten Sie die Mechanik frei und setzen sich aufrecht und mittig auf den Stuhl. Bewegen Sie Ihren Oberkörper nun leicht nach vorne und hinten. Dabei sollte der Kontakt zur Rückenlehne beibehalten werden. Eine richtige Einstellung wird durch folgende Punkte erkannt:

  1. Es besteht kein Gefühl von nach hinten fallen. Sie werden gleichmäßig in der Lehne gehalten.
  1. Beim Aufrichten müssen Sie weder Muskeln anstrengen noch den Kopf nach vorne schieben, sondern werden durch die Mechanik unterstützt.

Ein guter Tipp: Ein Beobachter hilft: Die Ohr-Schulter-Hüftlinie sollte beibehalten werden. Das bedeutet, die Linie vom Ohr über die Mitte des Schultergelenks bis zum Hüftgelenk sollte gerade sein. Nick oder Kippbewegung in der Halswirbelsäule sind Anzeichen, dass die Einstellung der Mechanik noch nicht optimal ist.

Eine Umstellung von fester zur beweglichen Mechanik ist allemal lohnend. Probieren Sie es mithilfe unseres Guides aus und Sie werden sich anschließend besser fühlen.

CLUB OFFICE Webinars von BPA & Vitra

Zusammenfassung des CLUB OFFICE Webinars von BPA und Vitra

Die Pandemie hat einen Paradigmenwechsel in der Arbeitswelt herbeigeführt. Viele Menschen haben in den vergangenen zwei Jahren die Erfahrung gemacht, dass sie auch im Home-Office zielführend arbeiten können. In Zukunft wird sich die Art und Weise verändern, wie – und insbesondere wo – wir arbeiten werden. Diese Veränderungen stellen nicht nur Mitarbeiter:innen, sondern in erster Linie auch Unternehmen und Führungskräfte vor Herausforderungen.

Wie sieht das Büro der Zukunft aus?

Dieser Frage wurde in einem Webinar von Vitra mit dem Titel Arbeitswelt der Zukunft / Club Office während einer Architektenveranstaltung mit Fortbildungspunkten (AKNW) nachgegangen.

Referentin Britta von Lackum (Dipl.-Ing.), Innenarchitektin und Specialist Workplace Development moderierte durch die 80-minütige Veranstaltung, die in einem singstiftenden Austausch mit Architekt:innen über die gegenwärtigen Herausforderungen mündete.

Inhaltlich sprach von Lackum kurz über die Geschichte des Büros und welchem Wandel dieser Arbeitsort in der Vergangenheit unterworfen wurde. Im Anschluss daran wurde ein Blick auf aktuelle sowie zukünftige Anforderungen der Office-Architektur geworfen und inwiefern das Konzept des Club Office diese Anforderungen begegnen kann.

Die Geschichte des Büros

Vitra ist davon überzeugt, dass Räume einen entscheidenden Einfluss auf unsere Gedanken und Empfindungen haben. Zu Hause, im Büro oder unterwegs. Durch die Kraft des Designs soll der Workspace zu einem Ort der Inspiration werden.

Doch dieser Ansatz galt nicht immer.

Das Büro hat sich in den vergangenen Jahrhunderten stets neu erfinden müssen. Es unterlag nicht nur dem technischen Wandel, sondern auch politischen sowie gesellschaftlichen Transformationen.

Der Archetyp des Büros ist innerhalb der Industrialisierung entstanden. Viele Menschen sollten auf geringem Platz schnell ihre Arbeit verrichten. Um die Büroarbeit zu organisieren, wurde eine Anlehnung an die Situation in den Fabriken vorgenommen. Gewollt war eine durchorganisierte Anordnung der Schreibtische, um schnell, effizient und kostengünstig zu arbeiten.

Durch die Erfindung des Computers ab 1951 hat die Arbeit noch einmal an Geschwindigkeit zugenommen. Von da an konnten noch mehr Informationen verarbeitet werden. Dies hatte auch Auswirkungen auf die Möbelindustrie, da sie sich an die neuen Gegebenheiten anpassen musste.

Weiterer Meilenstein in der Entwicklung der Arbeitswelt war die Erfindung des Laptops. Ein Quantensprung – weg von der starren Schreibmaschine hin zu einem Gerät, was alle Dateien und Texte auf einmal beinhaltete und trotzdem Flexibilität ermöglichte. Plötzlich war es möglich, mit dem Laptop durch das Büro zu laufen und Arbeiten an unterschiedlichen Plätzen zu verrichten.

Die Geschichte hatte schon immer einen prägenden Einfluss darauf, wie und wo wir arbeiten. Das 21. Jahrhundert radikalisierte den technologischen Fortschritt aber zunehmend, wodurch wir vor eine veränderte Realität der Arbeitswelt gestellt werden.

Die Pandemie hat die Karten noch einmal neu gemischt: Um der wachsenden Unsicherheit entgegenzuwirken, müssen wir neue Denkweisen, Ansätze, Methoden und Prozesse sowie eine andere Kultur entwickeln. Arbeit muss neu interpretiert werden.

Das Problem

In den Hochphasen der Pandemie wurden wir in das Home-Office gedrängt. Das hat Spuren hinterlassen.

Eine Umfrage des Fraunhofer-Instituts hat ergeben, dass 80–90 Prozent der deutschen Arbeitnehmer:innen vor der Pandemie ins Büro gefahren sind.

Während der Pandemie haben 50–60 Prozent der Befragten angegeben, nicht mehr täglich ins Büro fahren zu wollen.

Das führt unter anderem zu folgenden Problemen:

  • Innovationsprozesse sind durch Home-Office deutlich schlechter zu realisieren.
  • Der Wissenstransfer unter den Mitarbeiter:innen wird erschwert.
  • Die Unternehmenskultur muss gestärkt bleiben, wenn ein Unternehmen weiter erfolgreich sein möchte.

Das Büro wird daher auch zukünftig nicht an Bedeutung verlieren.

Dennoch ergeben sich die folgenden Fragen:

  • Wie kann die Kultur meines Unternehmens relevant und langfristig gesichert werden? Wie können Gebäude und Raum dabei unterstützen?
  • Wie bekommt man die Menschen von aktuellen Belegungsraten von maximal 50 Prozent wieder in die Büros?
  • Und wenn sie zurückkommen: welche Art der Arbeit wird dann dort geleistet?
  • Wie können Führungskräfte remote führen?

Fokussiert könnte man fragen: Wie kann eine Organisation einen Raum gestalten, dass er ein Gefühl von Heimat vermittelt, zugleich auch Zugehörigkeit und Identität ausstrahlt und dabei Kooperation und Innovation fördert?

Die Lösung: Club Office – Das neue Konzept von Vitra

Auch wenn vielen Menschen nicht mehr täglich ins Büro zurückkehren möchten: Der Bedarf nach Kollaboration sowie der Wunsch des Dazugehörens bleiben bestehen.

Die wichtigsten Treiber für Arbeit und Arbeitsumgebung:

  • Produktivität
  • Innovation und Inspiration
  • Unternehmenskultur
  • Mitarbeiterbindung

Büros und Räume sind die Dinge, die das Band zwischen den Mitarbeiter:innen herstellen und Unternehmenskultur stärken.

Das Club Office ist die Heimat der Organisation. Eine greifbare und einzigartige Darstellung ihrer Identität und ein Ort der Zugehörigkeit, der Innovation und Kollaboration für ihre Mitarbeiter:innen.“ – Nora Fehlbaum (CEO Vitra)

Das Club Office ist somit nicht nur die Heimat der Organisation, sondern auch der Ort, an dem wir gemeinsam arbeiten, interdisziplinär. Es ist der Ort, an dem die Funken sprühen, wo Ideen ausgetauscht werden und neue Produkte entstehen.

Was ist ein Club?

Ein Ort, den man aufsucht, um etwas zu tun, was man liebt. Ein Club vereint die Menschen und man verabredet sich dort, um Gleichgesinnte zu treffen.

Er dient als Plattform für die Zusammenarbeit und wirkt magnetisch auf die Mitarbeiter:innen. Ein aufregender Raum, wo die Menschen sich wohlfühlen und für den sie das gemütliche Home-Office gerne verlassen.

Ein ansprechend gestalteter Arbeitsplatz kann einen Lockstoff darstellen, um die Mitarbeiter:innen nach den pandemiebedingten Einschränkungen wieder ins Büro zu holen.

Die DNA des Club Office

Das Club Office besteht aus drei unterschiedlichen Bereichen:

  • Öffentlicher Bereich: Hier kommen die Menschen zusammen, um Gespräche zu führen, Kaffee zu trinken und Arbeit sowie Privates in angenehmer Atmosphäre zu besprechen. Dieser Bereich dient dem Rückzug und der Kommunikation, er stärkt das Band zwischen den Mitarbeiter:innen und trägt mit zu einer vitalen Unternehmenskultur bei.
  • Halböffentlicher Bereich: In diesem Bereich fokussiert sich alles auf die Arbeit: Zusammenarbeit, Kollaboration und Workshops sowie Meetings. An diesem Ort entstehen die Ideen von Morgen, hier wird Zukunft geschmiedet.
  • Fokus-Bereich: Im Fokus-Bereich findet die konzentrierte Arbeit statt. An einem stationären Arbeitsplatz, der sich im Club selbst, in einem Coworking Space oder im Home-Office befinden kann.

Der Club ist der Treffpunkt kreativer Köpfe, das pulsierende Herz des Unternehmens, wo Zukunft gestaltet wird. Gleichzeitig ist er der Magnet, der die Mitarbeiter:innen immer wieder ins Office zurückkehren lässt, weil man dort Gleichgesinnte trifft und sich austauschen kann.

Das Club Office ist aus der Perspektive von Vitra eine ausgezeichnete Symbiose zwischen der Arbeit im Office und Remote Work.

Haben wir Sie neugierig gemacht?

Gerne erarbeiten wir für Sie ein „ClubOffice“, welches zu Ihrer Unternehmenskultur und Ihren Anforderungen passt und Ihre Mitarbeiter:innen gerne ins Büro kommen lässt.  

Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf und wir kümmern uns um den Rest!

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Viele Puzzleteile

Viele Puzzleteile

Wer sich über das Thema Gesundheit Gedanken machen möchte, muss sich erst einmal fragen, was Gesundheit überhaupt heißt. „Auf der einen Seite bedeutet Gesundheit, frei von Schmerzen zu sein. Auf der anderen Seite ist es das persönliche Wohlbefinden. Beides ist am Arbeitsplatz enorm wichtig“, betont Andy Ronsiek, Geschäftsführer von BPA aus Melle.

Das Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, nicht nur Büros, sondern ganze Arbeitswelten einzurichten. Neben der funktionalen Einrichtung mit Möbeln steht dabei vor allem die Gestaltung der Räumlichkeiten mit Beleuchtung, Akustik oder Farbkonzepten im Fokus, um das Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu erhöhen. Dabei hat sich in den vergangenen Jahren der Trend weg vom Zellenbüro hin zu offenen Arbeitsflächen verschoben. Eine Entwicklung, die alteingesessenen Einzelbüro- Liebhabern Sorgen bereiten kann: „Ist das nicht zu laut? Was ist mit meiner Privatsphäre? Kann ich dann überhaupt mein Licht und meine Temperatur selbst steuern?“

Unternehmen, die eine Umstellung vom Zellenbüro auf offene Flächen planen, tun deshalb gut daran, ihre Mitarbeitenden von vornherein mit ins Boot zu holen. „Wir machen aus diesem Grund von Beginn an Workshops mit den Beschäftigten unserer Kunden, um ihnen Sorgen zu nehmen und sie bei der Gestaltung der neuen Räume mit einzubeziehen“, betont Geschäftsführer Ronsiek. Konkret hat BPA bei der Gestaltung zum Beispiel die Akustik im Fokus. So ist es auch in offenen Arbeitswelten möglich, weiterhin in Ruhe zu arbeiten – der Trick dabei: Die Hintergrundgeräusche dürfen nicht komplett eliminiert werden. „Beim Arbeiten stören uns Gespräche dann, wenn wir genau verstehen, was unsere Kolleginnen und Kollegen gerade besprechen. Ein leises Murmeln im Hintergrund aber stört die Konzentration kaum“, erläutert Ronsiek. „Wir beschäftigen bei BPA Spezialisten für Akustik und kennen zum Beispiel alle Akustikwerte unserer Möbel. Diese Werte berücksichtigen wir bei der Arbeitsplatzanalyse. Außerdem vermitteln wir nach Bedarf im Rahmen eines Akustik-Seminars Wissen über dieses Thema. Dadurch lassen sich schon viele Vorbehalte minimieren.“ Denn auch das Verhalten des Teams spielt eine große Rolle, wenn es um die Lautstärke am Arbeitsplatz geht. In den Workshops mit den Beschäftigten werden deshalb die sogenannten Lautsprecher identifiziert – also die Kolleginnen und Kollegen, die zum Beispiel besonders laut telefonieren. Damit sie den Rest des Teams nicht stören, braucht es Regeln: Sie können ihre Telefonate in extra ausgewiesene Bereiche wie eine Telefonzelle verlegen. Auch Besprechungen oder der kurze Plausch mit den Kollegen werden vom Schreibtisch entkoppelt und in andere Zonen verlegt. „Dazu braucht es ebenfalls klare Regeln, damit das Arbeiten in Open-Space-Zonen für alle funktioniert“, unterstreicht Ronsiek. „Bei uns gilt zum Beispiel der Grundsatz, nicht mehr als drei Sätze am Schreibtisch zu wechseln. Für alle längeren Gespräche suchen die Kolleginnen und Kollegen die Besprechungszonen auf.“ Das können Raum-in- Raum-Systeme, Sitzecken mit Sofas oder auch Stehplätze sein. Dieses tätigkeitsbasierte Arbeiten fördert außerdem die Bewegung der Mitarbeitenden, weil sie öfter aufstehen und den Platz wechseln. Wenn es um das Wohlbefinden am Arbeitsplatz geht, spielt außerdem die Beleuchtung eine große Rolle. Der Mensch ist von Natur aus an verschiedene Lichtverhältnisse gewöhnt. Im Büro aber ist die Beleuchtung gleichtönig. „Das ist zwar nicht gesund, entspricht aber den Vorschriften“, erklärt Ronsiek. Um den natürlichen Lichtverhältnissen näher zu kommen, gibt es biodynamisches Licht, das sich dem Tagesablauf in Lichtfarbe und Intensität anpasst. Auch die Abwechslung von kaltem und warmem Licht gehört dazu. Nicht zu vernachlässigen ist bei der Gestaltung der Räumlichkeiten aus Sicht von Aline Götz auch die Farbpsychologie. „Viele Unternehmen wollen ihre Branding- Farben in den Räumen wiederfinden“, weiß Götz, die bei BPA für die konzeptionelle Objektberatung verantwortlich ist. „Das ist aber nicht immer sinnvoll. Stattdessen lassen sich Farben so einsetzen, dass sie die Funktion des jeweiligen Raumes unterstützen.“ So fördert Blau zum Beispiel die Konzentration und sollte deshalb in ruhigen Bereichen zum Einsatz kommen. Rot oder Orange wiederum wirken anregend und laden zum Kommunizieren ein, weshalb sich diese Farben gut für soziale Bereiche eignen. Auch Elemente wie Grünpflanzen oder verschiedene Materialien wie Holz oder Filz lockern die Optik auf. Außerdem richten einige Unternehmen Arbeitsplätze auf Terrassen oder Dächern ein, um die Mitarbeitenden auf der einen Seite zu Bewegung zu animieren und ihnen auf der anderen Seite die Möglichkeit zu geben, an der frischen Luft zu arbeiten. Im Bereich der körperlichen Gesundheit ist der Faktor Infektionsschutz – auch durch die Corona-Pandemie – noch einmal mehr in den Fokus gerückt. BPA setzt deshalb unter anderem auf Ionisierung, um Viren und Bakterien im Raum unschädlich zu machen. Auch Oberflächen, die Viren und Bakterien abtöten, sind insbesondere in Sektoren wie im Krankenhaus gefragt. „Insgesamt setzt sich die Gesundheit am Arbeitsplatz aus vielen Puzzleteilen zusammen – wichtig ist, dass Unternehmerinnen und Unternehmer dabei sowohl die körperliche Gesundheit als auch das mentale Wohlbefinden ihrer Teams berücksichtigen. Beides hat großen Einfluss darauf, ob sich die Mitarbeitenden bei der Arbeit gut fühlen und so auch gut arbeiten können“, betont Ronsiek.

WIGOS ZU BESUCH

Nicht nur, aber auch angesichts der steigenden gesundheitlichen Anforderungen an einen modernen Arbeitsplatz hat sich BPA in den vergangenen Jahren fast komplett neu aufgestellt. Über die genauen Hintergründe hatte sich unlängst André Schulenberg vom Unternehmens Service der WIGOS Wirtschaftsförderungsgesellschaft Osnabrücker Land im Rahmen eines Unternehmensbesuches informiert. „Die Entwicklung bei BPA ist ein gutes Beispiel dafür, wie erfolgreich es sein kann, das Geschäftsmodell auf den Prüfstand zu stellen und neu zu denken. Dies ist ein wichtiger Prozess, den wir auch im Rahmen eines Geschäftsmodell-Checks anstoßen können“, erläuterte Schulenberg. 1996 wurde BPA als klassischer Büroeinrichter gegründet. „Tisch, Schrank und Stuhl zu verkaufen, war unser Geschäft. Noch vor 15 Jahren waren es die klassischen Produkte, wie der qualitativ beste und ergonomische Bürostuhl oder Schreibtisch, die gefragt waren. Durch die veränderten Bedürfnisse der Arbeitswelt sind die Ansprüche an die Einrichter jedoch größer geworden. Wir haben uns zunehmend auf das Projektgeschäft spezialisiert und sind vom Verkäufer immer mehr zum Berater geworden“, erläuterte Andy Ronsiek. Inzwischen ist die konzeptionelle Objektberatung unter dem Namen BPA Bürokonzept von dem Möbelgeschäft entkoppelt. Das Meller Unternehmen, das 70 Mitarbeiter beschäftigt, betreut die Kunden von der konzeptionellen Beratung, über die Planung, Lieferung und Montage bis zur Abnahme der neuen Bürosituation. Vor dem Einzug können die Kunden einen ersten Blick auf ihren künftigen Arbeitsplatz werfen, wie Andy Ronsiek berichtete: „Bei BPA bieten wir mithilfe von Virtual Reality einen Spaziergang durch die neugestalteten Büros an. Dann können die Mitarbeiter schon mal an ihrem Schreibtisch probesitzen. Unser Ziel ist es schließlich, dass sie sich wohlfühlen.“

Gemeinsam etwas verbessern. Was macht einen guten Workshop aus?

Gemeinsam etwas verbessern. Was macht einen guten Workshop aus?

Ein Workshop ist eine Veranstaltung, bei dem ein praxisorientiertes Thema, von einer kleinen Gruppe, unter kompakter Zeitdauer, kollektiv bearbeitet wird.“

Das Ziel eines Workshops ist es im Arbeitsalltag umsetzbare Maßnahmen für die Zukunft zu entwickeln. Der Nutzen des Workshops liegt daher in der Produktivität der Teilnehmenden und der Umsetzung der Ergebnisse.

Wie holen Sie also das Beste aus diesem wertvollen Tool heraus?

Mitarbeiterbeteiligung für eine umfassende Akzeptanz

  • Ideen entwickeln, neue Wege finden, das ist im Arbeitsalltag oft kaum oder nur schwer möglich. Workshops in entspannter Atmosphäre, an einem neuen Ort, mit ausgewählten Mitarbeitern und moderiert durch einen erfahrenen Berater, ermöglichen Ihnen „Ideen auf den Weg zu bringen“ woraus sich dann die nächsten Schritte ableiten lassen.
  • Workshops sind die ideale Gelegenheit, um mit den Betroffenen und Verantwortlichen gemeinsam, Lösungen für aktuelle Probleme im Unternehmen zu finden.
  • Für die oftmals schwierige Zusammenarbeit von Abteilungen und Teams bietet der Workshop erste Schritte zur Veränderung.

Mitarbeiter motivieren

„Betroffene zu Beteiligten machen“: Workshops steigern die Bereitschaft, bestimmte Maßnahmen umzusetzen oder Veränderungen herbeizuführen. Denn die Mitarbeitenden sind von Anfang an am Projekt beteiligt und erhalten Gelegenheit sich einzubringen – sie identifizieren sich tendenziell besser mit den Lösungen und daraus entstehenden Maßnahmen. Es kann außerdem ein Gemeinschaftsgefühl entstehen, das im Alltag schwer hergestellt werden kann. Sollen die Ergebnisse des Workshops später von den Teilnehmenden auch umgesetzt werden, spielt dies eine wesentliche Rolle.

Workshops und ihre Herausforderungen

  • Eine gute Mischung der richtigen Teilnehmer in der optimalen Menge ist Voraussetzung für ein guten Ergebnis
  • Eine gute Stimmung ist immens wichtig für den kreativen Prozess. Diese kann durch eine gute Atmosphäre und Fingerspitzengefühl im Umgang mit der Gruppe erreicht werden.
  • Der Workshop sollte auf neutralem Boden stattfinden. Am besten außerhalb des Unternehmens. In einer neutralen Umgebung fällt es uns leichter, unsere Sichtweisen zu hinterfragen.
  • Es sollte ausreichend Zeit zur Verfügung stehen. Kreativität benötigt Zeit.
  • Die Leitung des Workshops muss durch eine*n ausgebildeten Moderator*in stattfinden. Er/Sie steuert Diskussionen und klärt inhaltliche Unklarheiten.
  • Im Vorfeld müssen die Themen: Ziele und Aufgaben klar definiert sein. Die Installation eines Speichers für Themen, welche nicht unmittelbar durch den Workshop gelöst werden können und dessen Weiterbehandlung ist unabdingbar.
  • Bei der Planung des Ablaufs muss bedacht werden, dass auch auf Änderungen während des Workshops reagiert werden kann. Dies kann zum Beispiel durch Arbeit in Gruppen oder neue Ideen eintreten.
  • Die Nachbereitung der Ergebnisse, die Integration und Umsetzung der Maßnahmen muss gewährleistet sein.

Wir verfügen über eine Auswahl an Workshops für ihre Problemstellungen. Gerne gehen wir auf ihre individuellen Themen und Anforderungen ein. 

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Der Einfluss von Licht auf den Arbeitsplatz

Farbtemperatur und der Einfluss auf ihr Büro

Rund ein Drittel unseres Tages verbringen wir im Büro – ein Ort, der uns oft ständigem Druck, Termin- und Zeitdruck aussetzt und uns täglich vor neue Herausforderungen stellt. Daher sollte das Büro und insbesondere der eigene Arbeitsplatz ein Ort sein, an dem wir uns voll und ganz der anstehenden Arbeit widmen und uns kreativ entfalten können. Wir sollten das Büro als zweites Zuhause betrachten, in dem wir uns rundum wohlfühlen. Ein Teil der unser arbeiten maßgeblich beeinflusst ist das Licht am Arbeitsplatz.

Die Lichttemperatur

Die Lichttemperatur wird in Kelvin (K) bemessen. In Innenräumen wird meistens ein Wert von 2000K bis etwa 6500K angewendet, je höher diese Zahl ist, desto kälter ist das Licht. Bei einem Wert von 1200k sprechen wir von einem Licht, welches einer Kerzenflamme gleicht, einen Wert von 5600K erreicht unser  Tageslicht. Warmes Licht wirkt rot bis gelblich, während kaltes Licht eher weiß bis bläulich scheint.

Welche Art von Licht passt in mein Büro?

Ob Sie warmes oder kaltes Licht in ihrem Büro installieren, kommt ganz auf den Nutzen an. Warmes weißes Licht um 2700K wird eher Zuhause angebracht. Dies sind in der Regel Glüh-, Halogen- oder Energiesparlampen. Der gelbliche Schimmer schafft eine warme und behagliche Atmosphäre im Innenraum, es
ist beruhigend. Das bedeutet, wenn Sie in ihrem Büro eine Wohlfühlecke installieren wollen, damit Mitarbeiter auch mal Abschalten können, ist ein warmes Licht dafür eher geeignet.

Jedoch ist dieses nicht ideal, wenn Sie produktiver sein müssen. Warmes Licht im Büro ist angenehm, erzeugt aber zu viel Kontrast im Raum. Ihre Augen müssen sehr hart arbeiten, um sich anzupassen. Installieren Sie deshalb am Arbeitsplatz am besten eine kaltweiße Beleuchtung mit einer höheren Farbtemperatur.

Die Lichtwirkung auf den Menschen

Die Wahl zwischen kaltem und warmem Licht sollte jedoch nicht nur der Funktion des Raumes unterliegen, sondern auch der Emotion des Mitarbeiters. So entsteht durch warmes Licht eine empfindsame Atmosphäre, die an Kerzenlicht erinnert. Tageslicht macht Menschen glücklicher und aktiver. Beispielsweise können Sie Leuchten mit Dimmern installieren. Die Atmosphäre können Sie selbst bestimmen, indem Sie zum Beispiel das Licht abends dimmen und tagsüber heller stellen. Bei der Erstellung eines Beleuchtungsplans sollte dieser sich immer am gewünschten Ambiente des Raumes orientieren. Welche Elemente im Raum möchten Sie auf welche Weise betonen?

Man merkt es gibt viele Faktoren die zu berücksichtigen sind und dementsprechend ist Licht nicht gleich Licht. Sprechen Sie mit ihren Mitarbeitern und lassen Sie diese selbst entscheiden.

 

Glamox Sky Panel

Glamox SkyPanel ist eine gute Möglichkeit, die positiven Effekte des Tageslichts zu verstärken. Das Licht wird durch eine Abdeckung mit einer hochwertig bedruckten Folie gestreut.

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